Am gestrigen 21.12.2025 wurden wir um 14:30 Uhr mittels Sirene und Pager zu einem Vegetationsbrand am Spieljoch alarmiert. Unverzüglich rückten wir mit dem Kommandofahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug sowie dem Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung in Richtung Mittelstation der Spieljochbahn aus.
Bereits während der Anfahrt war ersichtlich, dass der Brandherd, welcher von der Spieljochbahn aus sichtbar war, mit den Einsatzfahrzeugen nicht erreichbar sein würde. Aus diesem Grund wurden schon während der Anfahrt Fahrzeuge der Spieljochbahn für den weiteren Transport organisiert.
Bei der Mittelstation stand bereits ein Skidoo zur Verfügung – ein herzlicher Dank gilt Christian vom Kohleralmhof für das Zurverfügungstellen. Mit diesem rückten unser Kommandant gemeinsam mit einem weiteren Mitglied in Richtung Einsatzort vor, um sich ein erstes Lagebild zu verschaffen.
Die restliche Mannschaft nahm benötigte Werkzeuge auf und fuhr mit der Gondel von der Mittelstation zur Bergstation. Oben angekommen standen Pistengeräte bereit, um die Kameraden weiter in Richtung Brandherd zu transportieren.
Die im Tal verbliebenen Kameraden rückten mit dem Mannschaftstransportfahrzeug sowie dem LAST, voll beladen mit zusätzlichem Gerät, zur Talstation aus und fuhren anschließend ebenfalls mit der Gondel zur Bergstation.
Aufgrund des sehr schwierigen und steilen Einsatzgeländes wurden zusätzlich der Hubschrauber „Libelle Tirol“ sowie die Feuerwehr Schwaz mit Hubschrauberzubehör nachalarmiert. Der Brand war unterhalb des 3er-Sesselliftes in äußerst unzugänglichem Gelände ausgebrochen. Das sichere Bewegen und Halten im steilen Terrain stellte eine große Herausforderung dar, weshalb auch die Bergrettung Kaltenbach zur Absicherung der Einsatzkräfte alarmiert wurde.
Da sich der Brandherd jedoch direkt unterhalb eines Speicherteiches befand, konnte der Hubschrauber rasch Wasser aufnehmen und gezielt am Einsatzort abwerfen. Dadurch gelang es, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen. In weiterer Folge wurde das betroffene Gelände sorgfältig umgegraben, um verbliebene Glutnester abzulöschen.
Um 16:30 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden.
Im Einsatz standen:
- Feuerwehr Fügen
- Feuerwehr Schwaz
- Bergrettung Kaltenbach
- Hubschrauber Libelle Tirol
- Polizei
- Abschnittskommandant
- Bezirksfeuerwehrkommandant
- Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter
- Mitarbeiter der Spieljochbahn
Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Spieljochbahn für die hervorragende Unterstützung sowie den reibungslosen Transport von Mannschaft und Gerät. Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen konnte dieser fordernde Einsatz rasch und sicher abgearbeitet werden.
