Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, fand unsere letzte Monatsübung des Jahres statt. Als Übungsobjekt diente die Hüttensiedlung in Hochfügen. Das angenommene Einsatzszenario lautete „Hüttenbrand – Gefahr der Ausbreitung auf den angrenzenden Wald“.
Wie im Einsatzplan vorgesehen, rückten wir zunächst mit dem KDOA und dem MTFA in Richtung Hochfügen aus. Die Mannschaft des MTFA besetzte vor Ort anschließend das Tanklöschfahrzeug TLF 3 Hochfügen. Danach folgten das TLF 1 und das LFBA.
Nach rund 20 Minuten trafen die ersten Einsatzkräfte aus Fügen am Übungsort ein. Um möglichst realistische Bedingungen für einen Brandeinsatz während des Winterbetriebs zu schaffen, wurde die Situation eines winterlichen Einsatzes simuliert: Die Zufahrt war nur bis zum Aarwirt möglich, zudem waren die Hydranten direkt bei der Hüttensiedlung aufgrund der winterlichen Bedingungen nicht nutzbar.
Die letzten Meter bis zum Einsatzort mussten daher zu Fuß beziehungsweise mit geeigneten Transportmitteln zurückgelegt werden – im Winter wäre dies nur mit einem Skidoo möglich.
Für die Löschwasserversorgung wurden zwei Entnahmestellen genutzt: ein Hydrant in der Nähe des Aarwirts sowie ein Beschneiungsschacht auf der Skipiste. Von dort aus wurden die Schlauchleitungen bis zum Übungsobjekt verlegt, um die Wasserversorgung für den angenommenen Brandeinsatz sicherzustellen.
Ziel der Übung war es, die Abläufe und die Zusammenarbeit zwischen Einsatzleiter und Gruppenkommandanten zu festigen und die besonderen Herausforderungen eines Brandeinsatzes mitten im winterlichen Skibetrieb zu trainieren. Dabei standen insbesondere die eingeschränkte Zufahrt, die Wasserversorgung und die Koordination der eingesetzten Kräfte im Mittelpunkt.
Nach der Übung ließen wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen im Aarwirt gemütlich ausklingen, bevor es wieder zurück nach Fügen ging.
Ein herzlicher Dank gilt dem Team des Aarwirts für die hervorragende Verköstigung.
Ebenso bedanken wir uns auch bei den Skiliften Hochfügen für die Bereitstellung der Beschneiungsanlage.
Ein letzter Dank gilt unserem Gruppenkommandanten Maxl Fillafer und Andreas Rieser für die Vorbereitung und Organisation dieser lehrreichen Übung.
